Und dir fällt nichts ein. Nicht aus Trotz und nicht, weil du dumm wärst. Da ist einfach nichts.
Ein Termin hier, ein Satz da, etwas, das du seit Jahren mitmachst. Tropfen für Tropfen — bis das Fass überläuft.
Das weißt du. Aber sobald du sagen sollst, was sich konkret ändern muss, wird es sofort wieder diffus.
Und eine Woche später läuft alles wieder wie immer. Nicht, weil du dich nicht anstrengst — sondern weil du am falschen Punkt ansetzt.
Du musst nicht wissen, wohin du willst, um loszugehen.
Es reicht zu wissen, was du hinter dir lassen willst.
Ich erkläre dir, warum wir hier von hinten anfangen — und wie du deine Liste so nutzt, dass daraus wirklich etwas wird. Kurz und ohne Umwege.
Seite 1: sammeln, quer durch alle Lebensbereiche. Seite 2: erkennen, wo du ansetzt — mit Satzanfängen, die dir helfen, es auch auszusprechen. Seite 3: Platz für alles, was noch kommt.
Irgendwann kommt der Moment, in dem die anderen davon erfahren müssen. Und genau davor drücken wir uns — weil wir ahnen, wie es läuft. Dieser Leitfaden zeigt dir, wie du es zu Hause ansprichst, ohne dass jemand in Verteidigung geht: den richtigen Moment, die passenden Worte — und was du sagen kannst, wenn es schwierig wird.
Die meisten wissen das nicht. Genau deshalb fangen wir hier bei dem an,
was du schon längst spürst.
Das ehrliche Mini-Workbook für alle, die spüren: So geht es nicht weiter.
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In erster Linie bin ich Mutter von drei Kindern. Ich war immer berufstätig, viele Jahre als Führungskraft, habe nebenberuflich studiert und in dieser Zeit auch noch ein Haus gebaut. Mehr als zehn Jahre habe ich meine Kinder allein großgezogen.
Ich kenne diesen Moment also selbst: Man wird gefragt, was man eigentlich will — und da ist nichts. Genau mit dieser Frage sitze ich heute oft mit meinen Klientinnen. Als Erzieherin, Sozialpädagogin, Sozialarbeiterin, psychologische Beraterin und Coachin begleite ich Frauen, die alles zusammenhalten. Und ich bin Autorin des Buchs „Weniger Haushalt im Kopf“.
Und ich fange dabei immer an derselben Stelle an: bei dem, was nicht mehr sein soll. Genau diesen Einstieg bekommst du hier.
Ein Video, in dem ich dir das Vorgehen erkläre, und ein Workbook mit drei Seiten zum Ausdrucken und Ausfüllen.
Rund 20 Minuten für den ersten Durchgang. Danach kannst du deine Liste jederzeit ergänzen — die dritte Seite ist genau dafür da.
Nein. Deine Liste liest niemand außer dir. Ob und wann du etwas ansprichst, entscheidest du selbst.
Gerade dann. Genau dafür ist die Liste gemacht: Sie fängt bei dem an, was du nicht mehr willst.
Ja, du kannst alles in deinem Tempo nutzen und das Workbook so oft ausdrucken, wie du magst.
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